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Jahreshauptversammlung 2016

War es das bunte Beiprogramm, der angekündigte Besuch von Minister Michael Groschek oder einfach der Wunsch, sich mit „Gleichgesinnten“ auszutauschen? Was auch immer letztlich den Ausschlag gegeben hat, zur Jahreshauptversammlung nach Wuppertal zu kommen, rund 250 Ehrenamtler reisten zum Gelände der Wuppertaler Stadtwerke. Diese boten den Teilnehmern nicht nur kostenlos Stadtrundfahrten und Freifahrtickets für die Schwebebahn, sondern übernahmen auch die gesamte Bewirtung und stellten die Räume unentgeltlich zur Verfügung. Hierzu ein ganz herzlicher Dank!

Zum Ministerbesuch wurde die Tagesordnung zu einem Gang auf den Vorplatz unterbrochen, wo Verkehrsminister Michael Groschek von den Teilnehmern begrüßt und direkt zu einem Fototermin "genötigt" wurde. Dazu die Pressemeldung der WSW über die Veranstaltung:

http://www.wsw-online.de/unternehmen/presse-medien/presseinformationen/pressemeldung/meldung/buergerbusvereine-trafen-sich-in-wuppertal/

Das brisanteste Thema der Jahreshauptversammlung: Die von der Landesregierung gewünschte  Einbeziehung der Bürgerbusverkehre in die regionalen Verbundsysteme und letztlich in einen landesweiten NRW-Tarif. Die Redebeiträge waren eindeutig: zu hohe Tarife und damit der Verlust der Stammkundschaft, wegbrechende Tarifeinnahmen und dadurch ein baldiges wirtschaftliches Ende waren die Befürchtungen. Sie führten letztlich zur Forderung, auf ein solches Vorhaben zu verzichten.

Minister Groschek griff die Befürchtungen und Einwendungen auf und erklärte, das Wohl der Bürgerbusvereine habe eindeutig Vorrang vor einem einheitlichen Tarifsystem. Zudem unterstrich er, dass keine Landesregierung, gleich von welchen Parteien sie getragen werde, sich aus der Finanzierung und Unterstützung der Bürgerbusvereine zurückziehen werde.

Hier ist das Protokoll der Sitzung.

 

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