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Jahreshauptversammlung 2003

Das angekündigte Beiprogramm lockte in diesem Jahr viele Mitglieder nach Wuppertal. Nach mehreren Versuchen in den letzen Jahren war es uns nun endlich gelungen, die Besichtigung der Schwebebahn möglich zu machen. Da dieses besondere Nahverkehrsmittel seit einigen Jahren völlig überholt wird, konnten zu den bisherigen Terminen unserer Versammlungen keine Fahrten durchgeführt werden. Dass es in diesem Jahr dann klappte, freut uns umso mehr, auch wenn der Kaiserwagen leider ausgebucht war.

So erlebten die Teilnehmer denn die Schwebebahn im Normalzustand, nämlich ziemlich voll. Nachdem Frau Schnake und Herr Bock von den Wuppertaler Stadtwerken WSW die Teilnehmer am Verwaltungsgebäude begrüßt hatten, ging es in einem kleinen Fußmarsch zur Haltestelle Alter Markt. Dort trafen dann der Pressesprecher der WSW, Herr Malicke, sowie Marese Demmler und Franz Heckens zu der Truppe. Unter der fachkundigen Begleitung wurde dann die nächste Bahn Richtung Vohwinkel genommen. Dass die meisten keinen Sitzplatz bekamen, wurde mit Humor genommen. Genauso wie die unfreiwillige Unterbrechung durch eine Störung an den Türen, wegen der alle aussteigen und auf die nächste Bahn warten mussten.

An der Endhaltestelle wurden wir dann durch die Schwebebahn-Werkstätten der WSW geführt. Ein Leckerbissen für jeden Technik-Freak, zumal in den Werkstätten eine kleine Ausstellung mit Technikmodellen eingerichtet war. Besonders beeindruckend, war, dass die Wagen zu jeder Hauptuntersuchung vollständig auseinandergenommen und durchgecheckt werden. Aber auch der Kaiserwagen, der gerade mit einer anderen Besuchergruppe einlief, konnte besichtigt werden.

Da war die eigentliche Jahreshauptversammlung fast nur noch eine Formalität. So gingen dann auch die ersten Tagesordnungspunkte zügig über die Bühne. Im Tätigkeitsbericht wurde vor allem das Bürgerbustreffen in Kettwig am 20. Juli genannt, auf dem der Verkehrsminister Axel Horstmann die weitere Bürgerbusförderung des Landes zugesagt hat. Weiter wurde Marese Demmler, die vom Vorstand anstelle der verstorbenen Heide Wieland zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt worden war, in ihrem neuen Amt bestätigt.

Spannend wurde es erst bei den Sachthemen. Im Zusammenhang mit der neuen Förderrichtlinie hatte der Landesrechnungshof eine Aufstellung der Mindestausstattung eines Bürgerbusses verlangt, ohne die die Fahrzeuge nicht gefördert werden können. Nach eingehender Diskussion hat sich die Versammlung dann darauf verständigt, als Mindestausstattung ein Hochdach, eine fremdkraftbediente Einstiegstür, Einzelsitze und eine tiefergezogene Trittstufe als Einstiegshilfe vorzuschlagen sowie eine Haltestange vor der ersten Sitzreihe rechts, falls diese gesetzlich nicht vorgeschrieben ist. Aus dem Ministerium war angekündigt worden, dass die Richtlinie nach einer weiteren internen Abstimmungsrunde kurzfristig veröffentlicht und damit rechtskräftig werden soll.

Auf den Termin der diesjährigen "rail#tec" am 12. November in den Westfalenhallen in Dortmund wurde hingewiesen. Hier soll am Nachmittag wieder eine Veranstaltung rund um den Bürgerbus stattfinden. Die vom Ministerium zugesagten Gutscheine für Eintrittskarten sollten in diesem Jahr frühzeitig zugestellt werden. Außerdem ist den Bürgerbusvereinen ein Seminar des Journalisten Vassilios Psaltis zum Thema Offentlichkeitsarbeit angeboten worden. Nach dem Stimmungsbild aus der Versammlung scheint ein ausreichendes Interesse nach einem solchen Seminar zu bestehen, so dass der Vorstand hierfür in die weitere Vorbereitung einsteigt. Unter "Verschiedenes" wurde noch über Probleme mit Sonderfahrten, über Gewerbesteuerpflicht und Fahrtausfälle diskutiert. Außerdem wurde der Termin für die nächste Jahreshauptversammlung auf den 9. Oktober 2004 festgelegt.

Den Wortlaut des Protokolls der JHV finden Sie hier.

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