Kontrastreicher Modus

Menü

Schließen

  • Über uns
    • Ziele / Satzung
    • Vorstand
    • Anmeldung / Mitglieder
    • Veranstaltungen
      • JHV
      • Seminare
      • Bürgerbus-Treffen
  • Service
    • Materialien
      • Erlasse
      • Unterstützungsmaterial
      • Leihmaterial
    • Broschüren & Downloads
      • Bürgerbus Aktuell
      • Broschüren
      • Musterunterlagen
      • Logo/Fotos
  • Informationen
    • Allgemeines
    • Rechtliches
    • Finanzierung
      • Förderung
      • Betriebskosten
      • Tarif / Deutschlandticket
      • Gemeinnützigkeit
    • Technik
      • Fahrzeugausstattung
      • Niederflurtechnik
      • Rollstuhlsicherung
    • Detailfragen
  • Vereine
    • Übersichtskarte
    • Alle Bürgerbusse
    • In Vorbereitung
    • Außerhalb NRW
  • Geschichten
  • Aktuelles
  • FAQ
  • Was suchen Sie?

Startseite Informationen Technik Niederflurtechnik

Mobilität für alle – ein zentrales Ziel

Mobilität für alle, das ist das zentrale Ziel eines modernen öffentlichen Nahverkehrs. Ein wesentlicher Baustein auf dem Weg dorthin ist die Niederflurtechnik. Sie erleichtert besonders Menschen mit eingeschränkter Mobilität den Zugang zu Bussen, unabhängig von Alter oder körperlichen Einschränkungen. Auch im Bereich der Bürgerbusse gewinnt dieses Thema zunehmend an Bedeutung. Immer mehr Fahrzeuge werden mit Niederflurbereichen ausgestattet, um möglichst vielen Fahrgästen einen komfortablen und sicheren Zugang zu ermöglichen.

Was ist Niederflurtechnik?

Niederflurtechnik bezeichnet eine spezielle Fahrzeugbauweise, bei der der Boden im Einstiegsbereich deutlich abgesenkt ist – in der Regel stufenfrei. In Kombination mit einer manuell ausklappbaren Rampe wird so ein barrierearmer bis barrierefreier Einstieg möglich, häufig sogar ohne fremde Hilfe. Gerade für Bürgerbusse, die regelmäßig von älteren Menschen, mobilitätseingeschränkten Personen, Rollstuhlfahrenden oder Familien mit Kinderwagen genutzt werden, stellt das einen spürbaren Vorteil dar.

Niederflur im Bürgerbus – technische Möglichkeiten und Grenzen

Viele Bürgerbusse basieren auf handelsüblichen Transporter-Modellen, die ursprünglich nicht für die Beförderung von Menschen im öffentlichen Personennahverkehr konzipiert wurden. Daher können sie in der Regel nur teilweise niederflurig umgebaut werden. Während sich der Einstiegsbereich absenken lässt, bleiben der vordere und hintere Teil des Fahrzeugs meist in der ursprünglichen Höhe. Technische Komponenten wie Achsantrieb oder Rahmen setzen hier konstruktionsbedingt Grenzen für eine durchgehend niedrige Bauweise.

Verbesserte Zugänglichkeit trotz technischer Herausforderungen

Trotzdem gibt es gute Möglichkeiten, die Zugänglichkeit deutlich zu verbessern. Dies ist ein wichtiger Aspekt für viele Bürgerbusvereine, die auch mobilitätseingeschränkte Fahrgäste erreichen möchten. Bewährt haben sich unter anderem abgesenkte Einstiegsbereiche, breitere Türen für bequemeren Zugang und manuelle Klapprampen für Rollatoren, Kinderwagen und Rollstühle.

Auch wenn eine vollständige Niederflurigkeit oft nicht umsetzbar ist, leistet diese Technik einen wichtigen Beitrag zur Barrierefreiheit. Ältere Menschen, Personen mit Gehhilfen, Familien mit kleinen Kindern sowie Rollstuhlnutzende profitieren gleichermaßen von einer verbesserten Zugänglichkeit. Gegenüber klassischen Hochbodenfahrzeugen bietet der teils niederflurige Aufbau eine spürbare Verbesserung.

Barrierefreiheit als gesamtgesellschaftlicher Anspruch

Dabei geht es nicht allein um gesetzliche Vorgaben, sondern um einen gesamtgesellschaftlichen Anspruch: Mobilität für alle. Im Linienverkehr ist diese Technik längst Standard. Auch im Bürgerbusbetrieb sollte sie – wo immer möglich – berücksichtigt werden. Die finanzielle Förderung der Bürgerbusfahrzeuge zielt in erster Linie auf einen behindertengerechten Ausbau.

Das Personenbeförderungsgesetz (PBefG) schreibt vor, dass der öffentliche Nahverkehr barrierefrei gestaltet sein soll, mit dem Ziel, seit dem 1. Januar 2022 allen Menschen eine gleichberechtigte Nutzung zu ermöglichen. Niederflurtechnik ist ein entscheidender Schritt in diese Richtung, auch für Bürgerbusse.

Trotz technischer und organisatorischer Herausforderungen lohnt sich die Auseinandersetzung mit dem Thema. Sie erleichtert den Zugang zum öffentlichen Leben, unterstützt die gesellschaftliche Teilhabe und trägt dazu bei, den Bürgerbusbetrieb bedarfsgerecht auszurichten – mit dem Ziel, bestehende Barrieren zu reduzieren und Mobilität für alle zugänglich zu machen.

Finanzielle Herausforderungen und staatliche Förderung

Allerdings ist die Umsetzung barrierefreier Ausstattungen mit einem erhöhten finanziellen Aufwand verbunden. Niederflurige Bürgerbusse mit entsprechender Technik sind in der Anschaffung deutlich teurer als herkömmliche Hochbodenfahrzeuge. 

Das Land unterstützt den Einsatz barrierefreier Fahrzeuge im Bürgerbus-Verkehr gezielt. Bürgerbusse, die behindertengerecht ausgebaut sind, werden mit einem erhöhten Förderbetrag bezuschusst. Hochbodenfahrzeuge werden nur noch unter bestimmten Bedingungen gefördert. Weitere Informationen zur Förderung finden Sie auf der Seite zur Bürgerbusförderung.

Wer sich weiter informieren möchte, kann bei Pro Bürgerbus NRW Adressen von spezialisierten Umbaufirmen erfragen. 

Kontakt aufnehmen Login Vorstand Impressum Datenschutz Sitemap

mobil.nrw ist eine Gemeinschaftskampagne des NRW-Verkehrsministeriums sowie der Verkehrsunternehmen, Zweckverbände, Verkehrsverbünde und –gemeinschaften in Nordrhein-Westfalen.